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ARCHIV 2006 - Februar 2014
(Kalter) Krieg in Europa?
Was passiert in und mit der Ukraine?
Böll International

 

 

Nachdem der ukrainische Präsident Janukowitsch die Unterschrift unter das Assoziierungsabkommen mit der EU verweigerte, schlugen die bislang latent vorhandenen Spannungen zwischen den politischen Lagern in offene Gewalt um. Dutzende Tote und hunderte Verletzte waren der Preis für den zwischen Ost und West unentschieden lavierenden Kurs Janukowitschs. Nach dessen Absetzung und der Einsetzung einer sich stärker an die EU anlehnenden Regierung schlug das Imperium aber zurück: Russisches Militär und russlandorientierte Bevölkerungskreise besetzten die Krim! Der  russische Präsident Putin hat sich ganz massiv mit einer Eskalationsstrategie in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt. Internationale Proteste und Gesprächsangebote werden souverän ignoriert. Auf der anderen Seite, auf der EU-Seite, herrscht weitgehende Ratlosigkeit und – wie so oft – Uneinigkeit.

Wie also kann es in der Ukraine weitergehen? Ist die Spaltung des Landes eine Gefahr? Oder ist sie ein möglicher Weg zur Befriedung des zerrissenen Landes? Welche Rolle kann Deutschland, welche die EU spielen? Und mit Blick auf die russische Intervention: Appeasement oder Sanktionen?

 

Mit:

 

Kyryl Savin

Büroleiter des Regionalbüros Ukraine der Heinrich-Böll-Stiftung, Kiew

 

Hans-Joachim Spanger

Politikwissenschaftler, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt am Main

 

Moderation:

 

Manfred Sapper

Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“, Berlin

 

 

Mittwoch, 9. April 2014, 19 Uhr

Theaterhaus, Schützenstr. 12, Frankfurt am Main

 

 

Der genaue Veranstaltungsort steht noch nicht fest, wird aber in Kürze nachgetragen!



 

Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung